BILDER95THESEN

95 Bilder in 95 Wochen zu 95 Thesen: Das ist die Kirchenkunst-Aktion des Künstlers Henning Diers. Beginnend in den Kirchen der Samtgemeinde Hoya und in Haßbergen, wächst dieses Kunstwerk in die Welt.

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Reformation in unserer Zeit...

...könnte das wieder ein Thema für die Kirche sein?
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Bild: Bildausschnitt These 69

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Ostern, vorbei?


Ein Blick auf den Kalender sagt eindeutig das Ostern für 2017 vorbei ist.

Aber was nicht vorbei ist, sondern absolute Gültigkeit hat ist die Auferstehung Christi.

"Der HERR ist auferstanden, ER ist wahrhaftig auferstanden!"


Henning Diers bringt in dem Bild zur These 68 die Kreuzigung, die Bedeutung des Kreuzes und die Thesen zusammen. 

Als Lesetipp empfehle ich gerne die Ostergeschichte aus Johannes. In den Kapiteln 18 - 21 beschreibt der Evangelist Johannes sehr eindrücklich was damals geschah - von der Gefangennahme Jesu bis zu einem letzten Aufeinandertreffen am See Liberias, als sich der auferstandenen Jesus den Jüngern zeigt.

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Bild: Bildausschnitt These 68

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These 68


"Doch in Wahrheit sind sie die allerkleinsten, gemessen an der Gnade Gottes und seiner Barmherzigkeit im Kreuz."




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These 67


"Die Ablässe, die die Prediger als „allergrößte Gnaden“ ausschreien, sind im Hinblick auf die Gewinnsteigerung tatsächlich als solche zu verstehen." 


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Bild: Impressionen aus Wechold

Henning Diers
vor 10 Tagen
Am Gründonnerstag 2017 haben die Gottesdienstbesuchenden im Jugendgottesdienst in Wechold etwas vollendet : auf dem Gesamtbild der 95 Bilder wird ein Kreuz zu sehen sein, welches sich über 8 Leinwände erstreckt. Alle diese Anteile sind nun von Menschen gestaltet worden, die in den Thesen-Gottesdiensten anwesend waren. Dieses Kreuz ist nun vollständig, passenderweise am Tag vor Karfreitag.
Ich bedanke mich ausdrücklich für diese tolle Beteiligung !
Henning Diers
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These 66

"Die Schätze der Ablässe sind die Netze, mit denen man heutzutage die Reichtümer von Menschen abfischt."

Menschen abfischen...

...hier wird nicht an den Menschenfischer aus Lukas 5,10 gedacht, sonder eher an die Netze in denen sich Menschen verstricken. Hennig Diers thematisiert hier Flüchtlinge die sich von Schleppern "einfangen" lassen. Menschen die sich in die dunklen Machenschaften skrupelloser Menschen "verfangen". menschen die ihre Seele, ihr leben wagen, um in Nussschalen gleichen Booten den Wahnsinn einer Meeresquerung wagen.
Sie wagen und sterben.
Auf dem Bild ist eine Liste aus dem Internet verarbeitet, auf der die zahllosen und oftmals auch namenlosen Menschen verzeichnet sind, die wagten und starben...

Bild: Detailaufnahmen These 66

Henning Diers
vor 10 Tagen
Die Liste, die ich im Internet gefunden habe :
UNITED for Intercultural Action, European Network against nationalism, racism, facism and in Support of migrants and refugees, Amsterdam
Dokumentation vom 01.11.2012 ! :
List of 17306 documented refugee deaths trough Fortress Europe
Es sollte bei allen "Versuchungen" kein Tag vergehen, an dem wir die Flüchtlinge vergessen, die auf dem lebensgefährlichen Weg nach Europa sind.
Henning Diers
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Live-Malerei in Martfeld


Die Kirchengemeinde Martfeld ist Patengemeinde und so machte sich henninf´g Diers auf, hier in der Kirche ein Bild im Gottesdienst entstehen zu lassen.

Thema: These 65:

"Also sind die Schätze des Evangeliums die Netze, mit denen man einst Menschen von Reichtümern fischte."

Zum Predigtinhalt schreibt Pastor Heinz Dieter Freese:
"Es geht um eine Fokussierung auf den Reichtum. Die Netze des Evangeliums ziehen den Menschen von dort ab, holen ihn ab, reißen ihn da hinaus. Die Netze des Evangeliums holen Menschen aber nicht nur heraus aus der Bindung an den Reichtum, sondern auch aus anderen Bindungen und Nöten: Krankheit, Verluste, Sorgen, Zukunftsängste..."

Die Bilder stellte freundlicher Weise Pastor Heinz Dieter Freese zur Verfügung

Bild: Heinz Dieter Freese

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Die On/Off-These


These 63 und 64 bringt Henning Diers thematisch zusammen.

63. Er ist aber aus gutem Grund ganz verhasst, denn er macht aus Ersten Letzte. 
64. Der Schatz der Ablässe ist hingegen aus gutem Grund hochwillkommen, denn er macht aus Letzten Erste


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Bild: Henning Diers

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Live-Malerei in Eystrup


These 62

"Der wahre Schatz der Kirche ist das heilige Evangelium der Herrlichkeit und Gnade Gottes"


Im Gottesdienst entsteht paralell zur Predigt von Dr. Thies Jarecki das Bild zur These 62...

Bild: Mehr Bilder in der Galerie Veranstaltungen..

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These 61

"Denn es ist klar, dass für den Erlass von Strafen und von ihm vorbehaltenen Fällen allein die Vollmacht des Papstes genügt."



Bild: Bildausschnitte These 61

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Er öffne euch die Augen



These 60

"Wohlüberlegt sagen wir: Die Schlüsselgewalt der Kirche, durch Christi Verdienst geschenkt, ist dieser Schatz"

 

Das Bild

Zwei Hände die jeweils einen Schlüssel halten. Die Hände kommen von oben. Fügt man die beiden Schlüssel zusammen, hält sie also in der eigenen Fantasie mit dem jeweiligen Schlüsselbart aneinander, ergeben die Aussparungen ein Kreuz. Die Schlüssel rahmen eine Kirche ein. Das Gebäude steht auf der Spitze eines Felsen und hat eine gut erkennbare Tür. Ein genauerer Blick auf die Kirche lässt ein Fundament erkennen das sich zum einen im Felsen befindet und zum anderen den in den Felsen hinein gemalten Menschen berührt. Im Felsen lässt sich eine menschliche Kreatur erkennen. Sie ist komplett vom Stein umschlossen, hat jedoch Berührung mit dem Fundament der Kirche."

 

Die Bedeutung

Die Hände, die Schlüssel, die Kirche und der Fels erklären sich aus den Worten Jesu, die wir bei Matthäus im 16. Kapitel, in den Versen 18 und 19 finden: "Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein."

Das dies hier auch die Rechtfertigungsverse für das Papstamt als Stellvertreter Christi sind, sei hier zum besseren Verständnis dieser These und der damaligen Denkweise genannt.

Wir müssen auch wissen das Schlüssel seinerzeit eine gewisse Macht bedeuteten. Mit einem Schlüssel hat man Zugang zu etwas. Beziehungsweise war der Träger der Schlüssel derjenige der im Namen des Schlüsselbesitzers handeln durfte. Er hatte somit also die Schlüsselgewalt. Der Schlüsselträger war infolge dessen rechtmäßiger Stellvertreter des Besitzers.

Christus, der Sohn Gottes, übergibt zwei Schlüssel an den Menschen Petrus. Damit übergibt er (Jesus) einem Menschen (Petrus) die Macht, um Vergebung oder Verdammnis auszusprechen. Theologisch spricht man auch von der Binde- und Lösegewalt.

Christus überträgt seinen Jüngern, also denen die ihm folgen, das Amt die Versöhnung zu predigen. Es ist also unser Job dafür zu sorgen das andere Menschen von der befreienden Botschaft Christi hören.

Der Mensch in dem Felsen wird durch den Stein begrenzt. Er scheint in dem Felsen gefangen zu sein. Doch ist das so? Das Fundament der Kirche berührt ihn. Die Kirche Christi sind wir, die die seinen Worten Glauben schenken, die die ihm nachfolgen. Wir haben die gute Botschaft das niemand in seinen Sünden gefangen bleiben muss; es gibt einen Ausweg: Jesus Christus. 

Zur Freiheit hat uns Christus befreit, lesen wir in Galater 5, 1. Das gilt auch für die Gestalt in dem Felsen. Der Klassiker unter den Bibelversen bringt es auf den Punkt: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben" (Joh. 3, 16). Etwas ausführlich finden wir es in Epheser 1, 3-14. Jesus bietet uns Erlösung, Vergebung der Sünden, bedingungslose Liebe und das ewige Leben an! Gnade pur! Und wir, die wir dieses erfahren haben, wir die wir Christus nachfolgen dürfen dies weitersagen. Die gute Botschaft gilt allen Menschen. 

Niemand muss in Sünde, Not, Verdammnis gefangen bleiben. Es gibt einen Ausweg: Jesus Christus. 

Ich beende die heutigen Thesenbildbetrachtung mit einem Gruß und einem Wunsch an euch. Die Worte stammen aus Epheser 1, 18-20:

"Er öffne euch die Augen, damit ihr seht, wozu ihr berufen seid, worauf ihr hoffen könnt und welch unvorstellbar reiches Erbe auf alle wartet, die zu Gott gehören. Ihr sollt erfahren, mit welch unermesslich großer Kraft Gott in uns, den Glaubenden, wirkt. Ist es doch dieselbe Kraft, mit der er Christus von den Toten auferweckte und ihm den Ehrenplatz an seiner rechten Seite gab!"


PS: Bitte betet weiter für diese Aktion! Wir brauchen euer Gebet!!

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